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Interaktive Infografiken veranschaulichen komplizierte Sachverhalte
Mit den Mitteln der interaktiven Animation können tagesaktuelle Informationen für den Internetnutzer erlebbar aufbereitet und nachvollziehbar visualisiert werden.
Montréal (AFP) - Auf Skiern haben drei britische Forscher eine Expedition in der Arktis begonnen, bei der sie die Ursachen für die Belastung der Meere erforschen wollen. Die Wissenschaftler traten am Montag (Ortszeit) im kanadischen Teil der Arktis ihre 500 Kilometer lange Reise auf dem Packeis an. "Unsere Arbeit besteht darin, Daten zu sammeln, die die Wissenschaftler nicht anders bekommen können", erklärte Expeditionsleiterin Ann Daniels. Sie und ihre zwei Kollegen werden mit Temperaturen von bis zu minus 45 Grad und starkem Wind zu kämpfen haben. Am Montag sollte ein zweites Forscherteam sich in der Nähe für 45 Tage in einer Messstation einrichten, um die von einem Versicherungskonzern finanzierte Expedition zu unterstützen.
Washington (AFP) - Gut zwei Wochen nach dem schweren Erdbeben in Chile mit fast 500 Todesopfern ist das Land erneut von einem heftigen Nachbeben erschüttert worden. Wie die US-Erdbebenwarte USGS am Montag mitteilte, hatte das Erdbeben der Stärke 6,7 sein Epizentrum in 35 Kilometern Tiefe und rund 70 Kilometer von Concepción entfernt. Die Stadt ist von dem schweren Beben der Stärke 8,8 Ende am 27. Februar besonders stark betroffen. Das USGS gab keine Tsunami-Warnung heraus, die nationale Katastrophenschutzbehörde in Chile schloss die Gefahr einer Flutwelle aus. Nach dem Beben Ende Februar hatte ein Tsunami mehrere Küstenorte überschwemmt.
Berlin (AFP) - Vor der Vorstellung seines letzten Jahresberichts hat der scheidende Wehrbeauftragte Reinhold Robbe scharfe Kritik an der Ausstattung des Sanitätswesens der Bundeswehr geübt. Mehr als 120 Ärzte hätten gekündigt, derzeit fehlten insgesamt 600 Militärärzte, sagte Robbe der "Bild"-Zeitung (Dienstagsausgabe). Dieser Missstand ist demnach ein Schwerpunkt von Robbes Jahresbericht, den er am Dienstag vorstellen sollte.
Suva (AFP) - Wegen des verheerenden Wirbelsturms "Tomas" ist für den Norden und Osten der Fidschi-Inseln Katastrophenalarm ausgerufen worden. Das erklärte der Nationale Katastrophenrat am Dienstag in Suva. Nach bisherigen Informationen seien mehr als 50 Häuser durch den Zyklon der Kategorie vier zerstört worden, sagte der Einsatzleiter der nationalen Katastrophenschutzbehörde, Anthony Blake, vor Journalisten. Die Schäden würden sich in den kommenden Tagen voraussichtlich ausdehnen. Außerdem gebe es unbestätigte Berichte über "ein paar" Todesfälle, sagte der Chef der Katastrophenschutzbehörde, Pakiliai Dobui.
New York (AFP) - Anderthalb Jahre nach dem folgenschweren Zusammenbruch der Lehman-Bank will das US-Finanzinstitut das Insolvenzverfahren abschließen und sich neu gründen. Insolvenzverwalter Bryan Marsal legte am Montag beim New Yorker Insolvenzgericht einen entsprechenden Plan vor. Dieser beinhalte "eine faire wirtschaftliche Lösung für alle Lehman-Gläubiger", erklärte Marsal. Es werde versucht, "unnötige, ausgedehnte und teuere Rechtsverfahren" zu vermeiden, die die Rückzahlungen an die Lehman-Gläubiger erschweren könnten.
Washington (AFP) - Trotz des Atomstreits mit dem Iran hat das US-Repräsentantenhaus den Iranern zum persischen Neujahrsfest Nowrus alles Gute gewünscht. Die Wünsche für ein "glückliches neues Jahr", die die Kongresskammer am Montag (Ortszeit) verabschiedete, richteten sich auch an die vielen iranischstämmigen Menschen in den USA. "Die USA sind ein Schmelztiegel der Ethnien und Religionen und Nowrus trägt zum Reichtum der amerikanischen Kultur bei", hieß es in der Erklärung. Für den Text hatten 384 Abgeordnete gestimmt, zwei lehnten ihn ab. 44 Parlamentarier nahmen an der abendlichen Abstimmung nicht teil. Das persische Neujahrsfest findet in diesem Jahr am kommenden Sonntag statt.
Berlin (AFP) - Die deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) hat sich für einen höheren Frauenanteil in Führungspositionen ausgesprochen, gesetzliche Frauenquoten aber abgelehnt. DIHK-Präsident Hans Heinrich Driftmann sagte der "Berliner Zeitung" (Dienstagsausgabe), es gebe noch zu wenige Frauen in Führungspositionen. Deshalb finde er es "gut, wenn sich Unternehmensleitungen freiwillig dafür einsetzen, dies zu ändern". Driftmann bezog sich damit auf die Pläne der Deutschen Telekom, bis Ende 2015 rund 30 Prozent der oberen und mittleren Führungspositionen im Unternehmen mit Frauen zu besetzen.
Peking (AFP) - Beim Brand in einem illegalen Bergwerk in China sind 25 Grubenarbeiter ums Leben gekommen. Der Brand sei am Montagabend ausgebrochen, als Kabel in der Mine in Zhengzhou, der Hauptstadt der zentralchinesischen Provinz Henan, Feuer gefangen hätten, teilten die städtischen Behörden mit. Zu diesem Zeitpunkt seien 31 Bergleute unter Tage gewesen, sechs von ihnen konnten gerettet werden. Ersten Ermittlungen zufolge handelte es sich um ein illegal betriebenes Bergwerk. Drei Verantwortliche seien festgenommen, ihr Besitz und die Mine beschlagnahmt worden, hieß es in der Erklärung.
Washington (AFP) - Im Ringen um eine Gesundheitsreform hat das US-Repräsentantenhaus eine abschließende Abstimmung in die Wege geleitet. Der Haushaltsausschuss der Kongresskammer nahm am Montag mit 21 zu 16 Stimmen eine Resolution zur Einleitung einer Schlichtungsprozedur namens "Reconciliation" ("Ausgleich") im Senat an. Dadurch soll verhindert werden, dass die Gesundheitsreform im Senat durch endlose Debatten, den sogenannten Filibuster, blockiert wird.
Dublin (AFP) - Im Zusammenhang mit einem mutmaßlichen Mordkomplott gegen den schwedischen Karikaturisten Lars Vilks sind in Irland laut einem Medienbericht zwei Männer angeklagt worden. Ein 44-jähriger Algerier sei am Montag wegen des Versendens einer Drohbotschaft angeklagt worden, berichtete der staatliche irische Rundfunksender RTE. Gegen einen 32-jährigen Libyer sei wegen des Fehlens korrekter Ausweispapiere ein Verfahren eingeleitet worden. Die Angeklagten blieben laut RTE weiter in Haft und sollten am Freitag erneut vor Gericht erscheinen.
Washington (AFP) - Inmitten internationaler Debatten über eine Lockerung des Verbots kommerziellen Walfangs hat US-Senator John Kerry eine Gesetzesvorlage zum Schutz der Wale eingebracht. Der Entwurf, den Kerry am Montag in Washington dem Senat vorlegte, sieht vor, das Verbot kommerziellen Walfangs durch die Internationale Walfangkommission (IWC) aus dem Jahr 1986 zu bekräftigen. Ein ähnlicher Gesetzesentwurf war bereits ins US-Repräsentantenhaus eingebracht worden.
Rom (AFP) - Wegen verleumderischer Berichte über einen Oppositionsführer ist eine Zeitung im Besitz des Bruders von Italiens Regierungschef Silvio Berlusconi zu Strafzahlungen von insgesamt 100.000 Euro verurteilt worden. Ein Gericht in Monza habe am Montag verfügt, dass die Zeitung "Il Giornale" von Paolo Berlusconi ihm 60.000 Euro Entschädigung zahlen müsse, sagte der Chef der kleinen Oppositionspartei Italien der Werte (IDV), Antonio Di Pietro, der italienischen Nachrichtenagentur ANSA. Am Samstag sei das Blatt bereits zur Zahlung von 40.000 Euro an ihn verurteilt worden.
Wien (AFP) - Das einflussreiche OPEC-Mitglied Saudi-Arabien hat sich gegen eine Veränderung der Öl-Förderquoten ausgesprochen. "Der Markt ist im Gleichgewicht, die Preise sind ausgezeichnet, die Lagerbestände gehen zurück", sagte der saudiarabische Erdölminister Ali el Nuaimi am Montagabend nach seiner Ankunft in Wien, wo sich am Mittwoch die zuständigen Minister der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) zu Beratungen treffen. Es gebe derzeit keinen Grund, den Ölmarkt zu "stören". Sein Land und die anderen OPEC-Staaten seien "froh" über die Lage, fügte Nuaimi hinzu. Saudi-Arabien ist ein Schwergewicht in der OPEC. Im Februar förderte das Land acht Millionen Barrel Öl täglich und damit fast ein Drittel der Tagesproduktion der OPEC.
Denver (AFP) - Im Verfahren wegen eines tätlichen Angriffs auf seine Ehefrau hat der US-Schauspieler Charlie Sheen auf nicht schuldig plädiert. Während der Verhandlung am Montag in Aspen im US-Bundesstaat Colorado sagte der 44-Jährige kein Wort. Vertreten wurde er von seinem Anwalt Richard Cummins. Sheen hatte zudem den kalifornischen Verteidiger Steve Cochran angeheuert, der eine Ausnahmegenehmigung für seine Zulassung zu dem Verfahren in Colorado beantragte. Sheen hatte nach Angaben der Polizei an Weihnachten vergangenen Jahres in einem Ferienhaus im Nobel-Wintersportort Aspen einen heftigen Ehestreit mit seiner Frau Brooke Mueller. Dabei habe er ihr ein Messer an die Kehle gehalten und ihr gedroht, sie umzubringen.
Havanna (AFP) - Mit einem Gedenkmarsch haben in Havanna die Veranstaltungen der Opposition zur Erinnerung an die Festnahme von 75 kubanischen Dissidenten im März 2003 begonnen. Rund 40 sogenannte Damen in Weiß - Ehefrauen, Mütter und Schwestern von politischen Gefangenen - zogen am Montag in der kubanischen Hauptstadt vom Haus einer ihrer Mitglieder zu einer nahe gelegenen Kirche, wie ein Journalist der Nachrichtenagentur AFP berichtete. Auf dem Weg blieben die Frauen nur ein Mal stehen, um "Viva Zapata!" ("Es lebe Zapata!") zu rufen. Sie erinnerten damit an den Dissidenten Orlando Zapata, der vor drei Wochen im Alter von 42 Jahren in Folge eines Hungerstreiks in der Haft gestorben war.
Den Haag (AFP) - Im Streit um Milliardenentschädigungen wegen der Pleite der Icesave-Bank hat die niederländische Regierung ihre Forderung nach einem neuen Angebot Islands bekräftigt. Die Niederlande erwarteten von der isländischen Regierung "einen vollständigen Vorschlag, der die legitimen Interessen aller Parteien berücksichtigt", sagte der Sprecher des niederländischen Finanzministeriums, Niels Redeker, am Montag der Nachrichtenagentur AFP. Diese Auffassung vertrete auch die britische Regierung. Beide EU-Länder wollten Island Zeit geben, um über eine Lösung nachzudenken. Außerdem würden die Niederlande und Großbritannien sich in den Gesprächen über einen neuen isländischen Vorschlag "vernünftig und konstruktiv" verhalten.
Mexiko-Stadt (AFP) - Im mexikanischen Drogenkrieg sind in den vergangenen drei Tagen mehr als 100 Menschen ums Leben gekommen. Dies geht aus Mitteilungen der Behörden in den verschiedenen mexikanischen Bundesstaaten vom Montag hervor. Allein im südmexikanischen Bundesstaat Guerrero seien 45 Menschen ermordet worden. Im Bundesstaat Chihuahua im Norden des Landes meldeten die Behörden 36 Mordopfer, davon 16 in der Grenzstadt Ciudad Juárez, in der am Wochenende eine Mitarbeiterin des US-Konsulats erschossen worden war.
Berlin (AFP) - SPD-Chef Sigmar Gabriel hat das Konzept der Partei zu Korrekturen an ihren eigenen Hartz-IV-Beschlüssen verteidigt. Die Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt hätten viele Menschen von der SPD entfernt, sagte Gabriel mit Blick auf die Gesetze, die vor über sieben Jahren von der rot-grünen Bundesregierung beschlossen wurden, am Montag den ARD-"Tagesthemen". Es gehe darum, wieder "Ordnung und Fairness" auf dem Arbeitsmarkt herzustellen.
Brüssel (AFP) - Die Finanzminister der Euro-Länder haben sich auf einen Notfallplan für das hoch verschuldete Griechenland geeinigt. Der luxemburgische Regierungschef und Eurogruppen-Vorsitzende Jean-Claude Juncker kündigte am Montagabend in Brüssel an, die Mitgliedsländer würden Griechenland bei einem drohenden Staatsbankrott bilaterale Hilfen zur Verfügung stellen. Derzeit sei ein solches Instrument aber nicht nötig, betonte Juncker.
Madrid (AFP) - Ein spanischer Richter, der wegen einer möglichen Zusammenarbeit der baskischen Untergrundorganisation ETA mit der kolumbianischen FARC-Guerilla ermittelt, hat zwölf internationale Haftbefehle gegen mutmaßliche Mitglieder beider Organisationen beantragt. Die Verdächtigen sollen in Venezuela und in Kuba leben, wie es in Justizkreisen in Madrid am Montag hieß. Die Haftbefehle stehen im Zusammenhang mit der Anklageeröffnung des spanischen Untersuchungsrichters Eloy Velasco am zentralen spanischen Gericht Audiencia Nacional Anfang März gegen 13 Mitglieder beider Gruppen.
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